Kopfschutz / Forsthelme

ForstschutzhelmNie oben ohne!

Das Tragen eines Forstschutzhelms lernt man schon nach sehr kurzer Zeit zu schätzen. Neben dem reinen Kopfschutz sind es insbesondere das Gittervisier und der Gehörschutz, die den Komfort bei der Waldarbeit deutlich erhöhen. Bei Arbeiten, die durch herabfallende, umfallende oder fortgeschleuderte Gegenstände, durch pendelnde Lasten und durch Anstoßen an Hindernissen, Kopfverletzungen verursachen können, müssen Schutzhelme getragen werden!

Forsthelm-Kombinationen

Eine Forsthelm-Kombination besteht immer aus einem Kunststoffhelm, einem Gehhörschutz, der seitlich am Helm befestigt ist und einem Visier. Visiere aus Gewebe haben den Vorteil, dass sie nicht zerkratzt werden können und bei feuchter Luft nicht beschlagen. Der Forsthelm ist ein wirksamer Schutz gegen den sog. Kickback der Motorsäge. Bei diesem Rückstoß der Motorsäge Richtung Kopf wird zwar die Kette durch die Kettenbremse sofort zum Stehen gebracht, trotzdem kann es zu Verletzungen durch eine stehende Kette im Gesicht kommen. Das Visier hält die Kette ab. Eine gute Forsthelm-Kombination kostet nur rund 30 Euro – eine Ausgabe, die man nur wärmstens empfehlen kann. Im Wald-Prinz-Shop (powered by amazon) erhalten Sie eine Übersicht über verschiedene Modelle und können sofort sicher und schnell Ihren Wunsch-Helm bestellen.

Tragekomfort

Der Forsthelm wir oft tagelang und über Stunden getragen. Beim Kauf ist neben den notwendigen DIN-Normen insbesondere auf den Tragekomfort zu achten. Ein verstellbares Kopfband ist selbstverständlich. Die Güte des Schweißbandes schon weniger. Bei billigen Helmen verabschiedet sich sehr schnell der Schaumstoff. Das Plasikband scheuert dann direkt auf der Stirn und kann den Träger zur „Weißglut“ bringen. Ebenso ist auf die Paßform und den Druck des Gehörschutzes zu achten. Er sollte unbedingt höhenverstellbar sein.

Normen / Gütesiegel

EN ISO 397 „Helmschale“: Die EN 397 ist die Europäische Norm für Industrie- und Bauschutzhelme. Nach dieser Norm besteht der Schutzhelm“ aus einer Helmschale und einer Innenausstattung. Die Helmschalen werden aus Thermoplasten (z.B. PE) oder Duroplasten hergestellt. Hitze- oder Kälteeinwirkung, hohe mechanische oder auch chemische Einflüsse bestimmen die Auswahl der richtigen Helmschale.

EN ISO 352-3 „Gehörschutz“: Gehörschützer sind persönliche Schutzausrüstungen, die durch Schalldämmung die Einwirkung des Lärms auf das menschliche Gehör soweit verringern, dass die Entwicklung einer Lärmschwerhörigkeit vermieden wird. Die EN 352-3 regelt Gehörschützer für Helmbefestigungen. In diesem Zusammenhang ist der Dämmwert des Gehörschutzes relevant. Er liegt meist bei rund 27 dB.


 
EN ISO 1731 „Visier“: dies ist die Norm für persönlichen Augenschutz, Augen- und Gesichtsschutzgeräte aus Gewebe. Bei Forstschutzhelmen wird meist ein Polyamid-Netzgitter verwendet.

FPA-Anerkennung: Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) führt FPA-Prüfungen (FPA = Forsttechnischer Prüfungsausschuss) zur Ermittlung der forstlichen Brauchbarkeit von Arbeitsschutzausrüstungen durch. Dabei werden die Produkte i.d.R. über die Dauer eines ganzen Jahres von verschiedenen Testpersonen getragen. Das FPA bzw. KWF-Zeichen bietet dem Käufer daher die Gewähr, dass ein Forsthelm einem 1-jährigen Gebrauchstest unterzogen wurde und für den harten Einsatz im Forst auch wirklich brauchbar ist.

Achtung: nach starker mechanischer Einwirkung muss der Schutzhelm ausgetauscht werden!

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