Die Robinie: schnellwachsend, tolles Holz, aber mit Vorsicht zu genießen!

Die Robinie: Sehr geringe Ansprüche an die Bodenverhältnisse, extrem schnell wachsend, festes Holz mit hervorragenden technischen Eigenschaften – ist die Robinie tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau unter den Laubhölzern?

Robinie - Bild: Wald-Prinz.de

In der Kombination aus den gefiederten Blätter und der tiefgefurchten Rinde ist die Robinie recht leicht zu erkennen – Bild: Wald-Prinz.de

Kleine Robinien-Historie

Die Robinie wird auch als „Falsche Akazie“ bezeichnet, obwohl sie nicht sonderlich nah verwandt ist mit der Akazie. Der lateinische Name der Gewöhnlichen Robinie lautet denn auch „Robinia pseudoacacia“ – die Pseudo-Akazie.

Neubürger: Die Robinie wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts aus den nordamerikanischen Appalachen nach Europa gebracht. Der schwedische Naturforscher „Carl von Linné“ benannte den Baum nach „Jean Robin“, dem Hofgärtner der französischen Könige – so kam die Robinie zu ihrem Namen. Anfänglich wurde die Robinie aufgrund ihrer Schönheit primär als Zier- und Alleebaum eingesetzt. In Europa findet die Robinie ihre größte Verbreitung im warmen Ungarn. Dort herrschen für sie hervorragende Bedingungen. Robinien machen einen Anteil von ca. 20% an der gesamten ungarischen Waldfläche aus. Auch weltweit betrachtet hat die Robinie einen hohen Stellenwert. Sie ist neben den Eukalyptus- und Pappelarten die am häufigsten in Plantagen kultivierte Laubbaumart.

Robinienland Brandenburg: In Deutschland existieren derzeit ca. 14.000 ha Robinienbestände, wobei alleine auf Brandenburg 8.100 ha entfallen. Mit einer durchschnittlichen Jahresniederschlagssumme von weniger als 600 mm ist Brandenburg eines der trockensten, vielleicht das niederschlagsärmste Bundesland. Kein Problem für die Robinie, die mit trockenen Standorten sehr gut zurecht kommt und auch längere Trockenperioden unbeschadet übersteht. So ist die Robinie in Brandenburg nach der Douglasie die fremdländische Baumart mit dem größten Flächenanteil.

Wie erkennt man die Robinie?

Die „Pseudo-Akazie“ ist grundsätzlich relativ einfach zu erkennen, wenn man die Kombination ihrer Merkmale beachtet. Denn alleine die Blätter oder nur die Rinde reichen nicht aus, um diesen Baum zu bestimmen:

Blätter: Die Gewöhnliche Robinie wird erst sehr spät im Frühjahr grün. Die wechselständigen und unpaarig gefiederten Laubblätter besitzen eine Länge von 15 bis 30 Zentimetern. Sie bestehen aus jeweils neun bis neunzehn eiförmigen Einzelblättchen, immer jedoch eine ungerade Anzahl. Die einzelnen Blättchen besitzen kleine Gelenke mit denen sich bei großer Hitze senkrecht nach unten klappen können.

Das Blatt einer Robinie - Bild: Wikipedia

Das Blatt einer Robinie – Bild: Wikipedia

Robinienblüte: Die weißen, zwittrigen Blüten – die Robinie ist ein sog. Schmetterlingsblütler – sind in hängende Trauben als Blütenstände zusammengefasst. Sie  bieten reichlich Nektar.

Blüte der Robinie - Bild: Rasbak/Wikipedia

Die Blüte der Robinie ist sehr reichhaltig an Nektar- Bild: Rasbak/Wikipedia

Samen: Robinien sind u.a. leicht an ihrem Samen zu erkennen, die flachen Hülsen sind rotbraun, kurz gestielt und etwa 5 – 10 cm lang. In ihnen liegen etwa 4 – 12 Samen. Zwar bildet die Robinie bereits ab dem sechsten Lebensjahr Samen aus. Zur Keimung benötigen die Pflanzen jedoch sehr viel Sonnenlicht. Wie fast alles an der Robinie, ist auch ihr Samen giftig. Durch den Genuss von Samen sind vereinzelt Vergiftungen mit zum Teil tödlichem Ausgang aufgetreten. Giftinformationszentren berichten über Fälle, bei denen schon nach Einnahme von vier bis fünf Samen Vergiftungserscheinungen in Form von Brechreiz auftraten.

Hülsen („Schoten“) der Gewöhnlichen Robinie - Bild: WikipediaRinde: Die Rinde der Robinie ist längsgestreift, tief gefurcht und von graubrauner Farbe. Und auch sie ist giftig!

Rinde der Robinie - Bild. Atamari / Wikipedia

Die Rinde der Robinie – Bild. Atamari / Wikipedia

Stamm: Zwar kann die Robinie 100-200 Jahre alt werden und eine Höhe von 20-30 Metern erreichen, sie gilt allerdings als recht kurzlebiger Baumtyp. Ein gerader Stammschaft ist bei den in Deutschland vorkommenden Robinien eher untypisch. Denn dieser bedarf in erster Linie der (astenden) Hand eines Forstmannes. So setzt die Krone einer Robinie recht früh ein.

Alter Robinienwald an der Wacholderheide (Oberdorla) - Bild Michael Fiegle

Alter Robinienwald an der Wacholderheide (Oberdorla/Thüringen) – Bild Michael Fiegle

Alte Robinien die als Solitär aufgrund des hohen Lichtangebotes eine entsprechend große Krone ausbilden können, entwickeln u.U. mächtige Stämme.

Stamm einer alten Robinie - Bild: Wikipedia

Stamm einer alten Robinie – Bild: Wikipedia

Der ideale Robinien-Standort

Helle Standorte: Die Robinie ist eine lichtliebende Baumart. Daher fühlt sie sich in Parks, als Solitär und auch am Waldrand besonders wohl.

Wärme und Trockenheit bevorzugt: Ihre Ansprüche an die Wasserversorgung sind sehr gering. Gegen Hitze und Dürre ist die Robinie weitgehend unempfindlich. Sie reagiert sehr empfindlich auf Spät- bzw. Frühfröste. Sie mag trockene Standorte, hingegen meidet sie Standorte mit Staunässe.

Lockerer Boden: Die Robinie stellt nur geringe Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit. Sie bevorzugt leicht durchdringbare Böden (locker, gut durchlüftet), verdichtete Standorte meidet sie. und ist vor allem in trocken-warmen Waldgesellschaften und an Waldrändern zu finden. Sie ist ein Baum mit ausgesprochen guten Pioniereigenschaften. Für die Erstbesiedelung von Problemstandorten ist sie bestens geeignet (Sandböden, Ödlandflächen, Bergbaufolgelandschaften). Stickstoffarme Böden sind kein Problem für die Robinie, da sie in der Lage ist, den Luftstickstoff zu nutzen (s.u. „selbstdüngend“).

Idealer Straßenbaum: Da die Robinie streusalzresistent ist und ihr die Emissionen von Fahrzeugen und Heizungen nichts anzuhaben scheinen, ist sie ein idealer Straßenbaum.

Achtung: „invasiver Neophyt“, gekommen um zu bleiben

Hat die Robinie einmal „Fuß gefasst“, kommt es häufig zur nachhaltigen Verdrängung der heimischen Baumarten. Die Robinie und insbesondere ihre Anpflanzung ist daher nicht unumstritten.

Unterdrücker: Die Robinie ist ein aggressiver und zudem recht „cleverer“ Baum. In warm-trockenen Lagen kommt sie häufig viel besser auch auf mageren Böden zurecht, als andere trockenliebende Pflanzenarten. Untersuchungen zeigen, dass ein Robinienbewuchs sehr schnell die Artenvielfalt in ihrem Umfeld reduziert. Bereits unter zweijährigen Robinien halbiert sich die Zahl der trockenliebenden Pflanzenarten. Die Zusammensetzung der Insektenarten ändert sich in der Folge stark.

Kaum Feinde: Fast alles an der Robinie ist giftig. Insbesondere die Früchte und die Rinde. Wildverbiss ist nur in der ersten Vegetationsperiode ein Thema. Ab dem zweiten Jahr bildet die Robinie Dornen aus und verholzt zunehmend, so dass sich ein natürlicher Verbissschutz einstellt. Lediglich Mäusefraß an jungen Robinien-Stockausschlägen ist nennenswert.

Um die Robinie wieder loszuwerden, empfiehlt sich die Ringelung - Bild: Wkipedia

Um die Robinie wieder loszuwerden, empfiehlt sich die Ringelung – Bild: Wkipedia

Unkaputtbar dank Wurzelbrut und Stockausschlag: Durch ihre Fähigkeit zu Stockausschlag und Wurzelbrut kommt die Robinie auch nach ihrer Rodung immer wieder. Die nachwachsenden Pflanzen profitieren sogar vom vorhandenen Wurzelwerk und müssen sich daher keine neuen Nährstoff- und Wasserressourcen erschließen. Ein simples Fällen der Bäume führt dazu, dass sich lediglich dichtere Bestände bilden. Kahlschlag und Rückschnitt sind also keine Option bei der Bekämpfung der Robinie, sie bewirken eher das Gegenteil. Erschwerend bei der Bekämpfung der Robinie kommt hinzu, dass ihr Samen im Boden bis zu einer Dekade keimfähig bleibt. Bleibt also nur die Ringelung oder das Unterdrücken der Robinie bis andere Pflanzen groß genug sind, um der lichtliebenden Robinie das Sonnenlicht „abzudrehen“.

Raschwüchsig: Robinien erreichen bereits nach nur fünf Vegetationsperioden eine mittlere Höhe von ca. 10 m und einen Brusthöhendurchmesser von ca. 9,5 cm. Die für Grubenstempel vorgeschriebenen Maße erreicht die Robinie bereits in einem Alter von 20 Jahren, die Kiefer benötigt im Vergleich dazu 30 bis 40 Jahre. In kürzester Zeit kann die Robinie eine Höhe von bis zu 25 Metern erreichen, selten werden sogar bis zu 30 Metern erreicht.

Forstwirtschaftlich interessante Aspekte der Robinie

Die Robinie hat ein extrem schnell wachsendes, die Bodenoberfläche fixie­rendes Wurzelwerk, das in lockerem Substrat mehr als 7 m in die Tiefe geht. Sie bietet damit in kurzer Zeit einen exzellenten Erosionsschutz.

Schnellwachsend & fest: Robinienholz stellt ein forstwirtschaftliches Kuriosum dar. Denn entweder bildet ein Baum sehr schnell Holzmasse, wie z.B. die Pappel oder auch die Douglasie, dann ist das Holz aber nicht besonders dicht und fest. Oder das Holz wächst sehr langsam, wie z.B. das der Eiche, dafür ist das Holz sehr dicht und schwer. Die Robinie hingegen wächst sehr schnell und das Holz der Robinie gehört mit einer Darrdichte von 730 kg/m³ zum Hartholz. Damit ist Robinienholz eines der schwersten und zugleich härtesten europäischen Hölzer, in unserer Region wird Robinie nur noch durch die Hainbuche übertroffen.

Selbstdüngend: Wie kann ein Baum so schnell wachsen und gleichzeitig so festes Holz ausbilden? Der Trick: die Robinie düngt sich selbst. Robinien leben symbiotisch mit Knöllchenbakterien zusammen und sind als sog. Leguminosen in der Lage mit Hilfe dieser Bakterien Luftstickstoff zu binden, den sie dann an ihre Umgebung abgeben. Da Stickstoff als Düngemittel gilt, besitzt die Robinie auf stickstoffarmen Böden durch diese „Selbstdüngung“ einen elementaren Vorteil gegenüber konkurrierenden Bäumen. Ihr Holzertrag ist gegenüber z.B. Kiefern deutlich höher.

Bienenweide: Wegen des hohen Zuckerwerts der Blüten werden Robinien gerne von Imkern angepflanzt. Die Robinie blüht zwar nur wenige Tage und ihre Blüten sind sehr empfindlich gegen Regen und Kälte. Der Zuckeranteil von Robinienblüten liegt allerdings zwischen 34 und 59 Prozent. Eine einzige Robinienblüte produziert so in 24 Stunden Nektar mit einem Zuckergehalt von 0,2 bis 2,3 mg. So erzielt ein Imker je Robinie und Blühsaison einen Honigertrag von rund einem Kilogramm. Der Honig wird übrigens unter dem – eigentlich falschem – Namen „Akazienhonig“ verkauft. Er hat eine helle, schwach gelbliche Farbe, ist sehr flüssig und kandiert nur sehr langsam im Verlaufe mehrerer Jahre in Form eines Bodensatzes aus. In Brandenburg stellt die Robinie in guten Jahren bis zu 60 Prozent der Honigernte.

Tolles Holz!

Die Robinie liefert qualitativ hochwertiges Holz, das eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Tropenhölzern darstellt. Es ist widerstandsfähiger selbst als Eichen-Holz, wächst aber ungleich schneller. Robinienholz besitzt eine leicht grünliche Färbung und zeichnet sich durch eine feine und elegante Maserung aus. Gehobeltes Robinienholz erscheint glänzend.

Robinienholz - Bild: Wikipedia

Robinienholz besitzt eine leicht grünliche Färbung – Bild: Wikipedia

Extrem resistent: Die Robinie ist die einzige europäische Holzart der Resistenzklasse 1 bis 2. Robinienholz ist das witterungsbeständigste Holz Europas. Robinien-Schnittholz hält nicht nur extremen Witterungsbedingungen stand, auch Schädlinge haben keine Chance. Robinienbretter erreichen ohne Imprägnierung (!) Standzeiten bis zu 50 Jahren! Daher ist die Robinie ein idealer Ersatz für Tropenhölzer. Die hohe Resistenz gegen pflanzliche und tierische Schädlinge wird allerdings nur vom Kernholz erreicht, das aber nur ca. 70 – 80% des Stammquerschnittes ausmacht.

Extrem hart: Aufgrund seiner außerordentlichen Härte und Zähigkeit lässt sich Robinienholz sehr schwer bearbeiten und wurde daher früher von Tischlern eher gemieden. das Holz ist so hart, dass man nicht einfach wie üblich nageln kann. Jede Verbindung muss aufwendig vorgebohrt und geschraubt werden.

Kinderspielplätze: Robinien-Rundhölzer und Robinienbretter werden sehr gerne für den Spielplatzgerätebau, Baumhäuser und Geländer eingesetzt. Denn einerseits ist Robinienholz biegsam und fest, andererseits besitzt es eine sehr geringe Splitterneigung. Dickere Robinienstämme über 15 cm können auch ohne vorherige Trocknung als ungeschälter oder abgefräster Rundstamm direkt in das Erdreich eingesetzt werden. Zur Sicherheit werden aber üblicherweise Pfostenschuhe aus Metall eingesetzt.

Bei Spielplatzbauern ist Robinien-Holz sehr beliebt, das es äußerst witterungsbeständig und robust ist und gleichzeit kaum zur Splitterbildung neigt – Bild: Andreas Müller GmbH

Energieholz: Die Robinie eignet sich insbesondere auf schwachen und niederschlagsarmen Standorten für den Anbau zur energetischen Nutzung. Zwar ist die Anwuchsleistung im Vergleich zur Pappel oder Weide schwächer, steht die Robinie jedoch, treibt sie durch das starke Ausschlagsvermögen immer wieder neu. Sie kann so intensiv zur Brennholzgewinnung (bei 10- bis 30-jährigem Umtrieb) im Niederwaldbetrieb bewirtschaftet werden. Hochwertige, gradschaftige Robinien können dabei stehen gelassen werden und sollten auf ihrem Weg hin zu einer 50-jährigen Umtriebszeit sinnvollerweise geastet werden.

Kaminholz: Auch als Brennholz für den Kaminofen ist Robinie bestens geeignet. Es hat einen ausgesprochen hohen Heizwert von 2.100 kWh pro Raummeter (rm). Zum Vergleich: Buchen- und Eichenholz kommen auf 2.100 kWh, Birke auf 1.900 kWh und Fichte auf nur 1.500 kWh/rm. Allerdings lässt sich Robinienholz aufgrund seiner Dichte nicht ganz leicht entzünden. Als Anzünder sollte man also zunächst leichter entflammbare Holzarten mit hohem Harzgehalt verwenden.

Möbel: Aufgrund seiner Resistenz wird Robinie auch im Möbelbau verwendet. Recht verbreitet sind Gartenmöbel aus Robinie. Aber inzwischen wird das Holz der Robinie sogar zum Bau von LED-Deckenleuchten aus Holz verwendet.

Zaunbau ja, aber Vorsicht – giftig! Weidezaunpfähle aus Robinie eignen sich aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit hervorragend für Pferdekoppeln. Hingegen sollten Robinienbretter mit Rinde auf keinen Fall für die Tierhaltung (Zaunbau, Einstände) verwendet werden. Die ganze Pflanze gilt als stark giftig, besonders giftig ist aber das in der Robinienrinde enthaltene Robin und Phasin. Bei Pferden treten erst Erregungszustände, dann Apathie und zeitweise krampfhafte Zuckungen auf. 150 g Robinienrinde können für Pferde bereits eine tödliche Dosis darstellen.

Wertholzproduktion? Herkunft beachten!

Wenn man die kurze Produktionszeit von gerade einmal 40-50 Jahren berücksichtigt, ist die Wertholzproduktion mittels Robinie durchaus eine Überlegung wert.

Genetik! Gerade Schäfte bilden die Voraussetzung zur Wertholzproduktion. Aktuell sind die Robinienbestände in unseren Regionen allerdings in dieser Hinsicht von minderer Qualität. Es hat sich gezeigt, dass die Gradschaftigkeit und die Neigung zu Zwieseln nicht nur auf die Standortbedingungen, sondern insbesondere auf die Herkunft sprich Genetik zurückzuführen ist.

Die ungarischen Sorten Üllöi, Appalachia, Jászkiséri und Nyírségi scheinen am besten für die Wertholzproduktion geeignet. Zwischen 40 und 55% der Stämme sind gradschaftig. Übrigens ist die Robinie seit 2003 im Forstvermehrungsgutgesetz (FoVG) enthalten.

Kulturen mit gradschaftigen Herkünften und einem zielgerichteten Pflegekonzept (Astung, Formschnitte) versprechen eine ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit. Als Zieldurchmesser gilt bei der Robinie ein Wert von 35-40 cm. Diese Durchmesser sind mit einer Umtriebszeit von 40-50 Jahren zu erreichen. Danach lassen Vitalität und Zuwachs der Robinie stark nach.

Robinien können im Verband 2,5 x 1,25 m aufgepflanzt werden (3.200 Pflanzen/ha). Die erste Astung sollte ab dem 2. Jahr durchgeführt werden.

Z-Baum Konzept: Bei einer Höhe von etwa 8–10 m sollten ca. 120-150 Z-Bäume je Hektar ausgewählt werden. Aus diesem Wert ergibt sich ein durchschnittlicher Abstand von ca. 8 m im Endbestand. Wie bei Douglasien und Fichten gewohnt werden die Z-Bäume in der Folge konsequent von ihren Bedrängern im Kronenraum freigestellt. Die Robinie erreicht ein sehr gutes Wachstum nur bei ausreichenden Lichtverhältnissen. Der Lichtbedarf steigt bei Robinie im Alter 15-20 weiter an.

Fazit

Nicht für jeden Waldbesitzer ist die Robinie ein Thema. Sie ist zwar anspruchslos, liebt es jedoch warm und mag gerne lockere Böden. Passt alles, sollte die Robinie aufgrund ihres invasiven Verhaltens dennoch nicht unüberlegt in ein bestehendes (Wald)Ökosystem eingebracht werden. Auf schlechten Waldstandorten, Schutthalden, Tagebauflächen oder als effizienter Schutz vor Bodenerosion bei Böschungen ist die Robinie ein sinnvoller Baum und sollte ohne Vorurteile in Erwägung gezogen werden. Aber auch hier muss man sich vor der Pflanzung überlegen, was man erreichen will. Zur Wahl steht die Anpflanzung im Rahmen einer Kurzumtriebsplantage für Energieholz, qualitativ hochwertiges Kaminholz oder gar Wertholz (Herkunft des Pflanzmaterials beachten!).

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