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14 Kommentare

  1. Sehr geehrte

    Ich möchte demnächst ein Grundstück mit Wald von 5000 m³ kaufen

    Auf was muss ich beachten bevor meine Unterschrift hinterlegt ist.
    Gibt es Richtlinien ein Flurstück zu pflegen und kommen mir Kosten auf?

    Ich bitte im Ihre Mithilfe.

    Vielen Dank

    A.Rügen

  2. Hallo Herr Rügen,

    da Wald eine Immobilie ist, handelt es sich beim Kauf immer um einen Notarvertrag. Grundsätzlich achtet der Notar schon darauf, dass alles rechtmäßig abläuft.
    Richtlinien, ein Flurstück zu pflegen, gibt es in dem Sinne nicht. Wenn man Verfechter eines „naturbelassenen“ Waldes ist, kann man seinen Wald in einem gewissen Rahmen sich selbst überlassen. § 11 Bundeswaldgesetz sagt lediglich „Der Wald soll im Rahmen seiner Zweckbestimmung ordnungsgemäß und nachhaltig bewirtschaftet werden„, es gibt z.B. keine Regelung, wie und in welchen Abständen der Wald durchforstet werden muss. Es gibt allerdings auch hier Einschränkungen. Wenn sich z.B. der Borkenkäfer auf einem Waldgrundstück ganz besonders heimisch fühlt, weil frisch geschlagenes Holz in Mengen umherliegt, ist der Waldbesitzer verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
    Hinsichtlich der Kosten, dürfen wir Sie auf den hervorragenden Artikel „Waldkauf & Waldbesitz: Die Nebenkosten“ verweisen – der zufällig auf Wald-Prinz.de erschienen ist ;-)

    LG – der Wald-Prinz

  3. Sehr geehrter Damen und Herren.

    Ich habe mir in meinen Wald einen alten Bauwagen gestellt, damit ich besser arbeiten kann.Jetzt beschwert sich der zuständige Förster, daß es nicht erlaubt sei einen Bauwagen abzustellen.
    Stimmt das?
    Besten Dank für Ihre Antwort
    MfG
    K.hilzinger

  4. Hallo Herr Hilzinger,

    das ist mal eine gute Frage.. Sehr wahrscheinlich kommt § 35 Baugesetzbuch (BauGB) „Bauen im Außenbereich“ zur Anwendung. Dort heißt es:

    (1) Im Außenbereich ist ein Vorhaben nur zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen, die ausreichende Erschließung gesichert ist und wenn es
    1. einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient und nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnimmt, [..]

    Demnach könnte Sie argumentieren, dass die temporäre (?) Aufstellung des Bauwagens Ihrem forstwirtschaftlichen Betrieb dient. Aber wir sind auch nur Berufslaien bei juristischen Fragen.

    Vielleicht kontaktieren Sie den Förster noch einmal und sagen ihm, dass Sie sich tatsächlich unsicher fühlen und auf welcher juristischen Grundlage er der Meinung ist, dass der Bauwagen da weg muss. Wenn das Waldstück hinreichend abgelegen ist, so dass Sie Ihre Forstwerkzeuge immer ewig weit schleppen müssen, könnte das ein gutes Argument für eine Genehmigung sein.

    Liebe Grüße – der Wald-Prinz

  5. Guten Tag,
    ich will mir eine Schutzhuette in meinem Wald bauen und stelle mir folgende Fragen:

    a) Welches Holz verwendet man besten?
    b) Bis zu welcher Größe darf man bauen?
    c) Kennen Sie Unternehmen, die Erfahrung mit dem Bau einer solchen Hütte haben?

    Mit freundlichen Grüßen
    Lothar Krug

  6. Lieber Waldprinz,

    da dieses die kompetenteste Seite zum Thema im WWW ist, wende ich mich an Sie. Ich habe gerade einen Wald gekauft und schon im Kaufvertrag den Kaufpreis auf Bodenwert und Holzbestand aufgeteilt, um Grunderwerbsteuer nur auf den Bodenwert entrichten zu müssen. Das Finanzamt scheint sich daran nicht gestört zu haben und fordert den Satz auf den vollen Kaufpreis. Leider finde ich die Stelle nicht mehr, wo ich darüber las, dass stehender Holzbestand nicht der GrESt unterliegt. Mittlerweile zweifle ich an mir selbst.

    Können Sie mir beim Thema GrESt einen Tip geben?

    Vielen Dank und schöne Grüße aus der Lüneburger Heide
    Kai Dugen

  7. Hallo Herr Dugen,

    vielen Dank für die Blumen! Und Glückwunsch zu Ihrer steuerlichen Kreativität. Leider, leider…

    Das Finanzamt nimmt den Begriff „Immobilie“ ganz genau. Alles was untrennbar mit dem Grundstück verbunden ist, unterliegt der Grunderwerbsteuer. Die von Ihnen angedachte Steuerersparnis wäre nur möglich bei bei beweglichen Zusätzen, die sich ohne weiteres entfernen und wieder ein-/aufbauen lassen. bei einem Haus wären das z.B. eine Einbauküche, Schränke sogar eine Sauna. Beim Wald gehören die Bäume bzw. der Aufwuchs untrennbar zum Grundstück.

    Sorry ;-)

  8. Sehr geehrter Herr Keusche,

    Da ich Sie per E-mail leider nicht erreicht habe, versuche ich es nun hier.
    Ich schreibe gerade meine Seminararbeit mit dem Thema:“Charakterisieren des Mischwaldbiotops Mariahilfberg mit Anfertigung eines Blattherbariums“, wobei ich bei dem Blattherbarium sehr gut ihre Standortsbedingungen der einzelnen Baumarten verwenden könnte. Hätten Sie etwas dagegen wenn ich diese nur für mein Blattherbarium zitieren würde ?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Alisia Scharf

  9. Hallo Wald-Prinz,

    ich bin auf der Suche nach einer WIldkamera für eine Objekt-Überwachung.

    Ich habe sämtliche Kommentare und Antworten von euch gelesen und komme

    zu dem Schluß, dass die Wild-Vision Full-HD 5.0 eine sehr gute Kamera dafür wäre.

    Allerdings kann diese wohl keine Bilder versenden, was für mich unbedingt notwendig

    wäre, weil das zu überwachende Objekt nicht jeden Tag von mir besucht wird und ich

    gerne darüber informiert wäre, wenn dort Aktivitäten stattfinden. Ich habe nun die Kamera Wildblick

    2.6M, die wohl optisch und mit den technischen Daten der Wild-Vision identisch ist,

    doch diese kann auch Bilder versenden.Meine Frage nun: In wiefern unterscheiden

    sich die beiden Kameras voneinander? Sind sie gleichwertig mit dem Unterschied,

    dass die eine noch eine Sende-Funktion hat? Wäre die Wildblick eine gute Wahl und für meine Zwecke

    zu empfehlen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Edgar

  10. Hallo Edgar,

    @ „Ich habe nun die Kamera Wildblick 2.6M, die wohl optisch und mit den technischen Daten der Wild-Vision identisch ist, doch diese kann auch Bilder versenden.Meine Frage nun: In wiefern unterscheiden sich die beiden Kameras voneinander? Sind sie gleichwertig mit dem Unterschied, dass die eine noch eine Sende-Funktion hat? Wäre die Wildblick eine gute Wahl und für meine Zwecke zu empfehlen?“:
    Die Wildblick 2.6M ist chinesische Handelsware und kann von jedem Importeur so verkauft werden. Der Unterschied zur Wild-Vision ist u.a. das Menü. Hier hat Wild-Vision z.B. ein eigenes, wesentlich durchdachteres und weniger kryptischeres. Bei der Bedienungsanleitung geht es weiter etc.
    Hinsichtlich des Mobilfunk-Moduls, das in der 2.6M eingesetzt ist, muss man berücksichtigen, dass es recht schwer ist, das Ding ans Laufen zu bringen. Man darf das wirklich nicht unterschätzen. Da MMS-Versand viel zu teuer wäre, wird bei diesen Kamera alles über GPRS versendet. Man muss also eine Ziel-Email-Adresse angeben, das ist einfach. Aber die Einstellung des Verand-Servers inkl. Benutzername, Passwort und Port ist schon mal eine andere Hausnummer. Das alles mit den Navigationstasten in einem Bildschirm, der nicht eine gesamte Serveradresse in einem Screen anzeigen kann. Viel Spaß. Uns ist es erst im x-ten Anlauf gelungen, und wir sind vergleichsweise erfahren, da wir eine Reihe anderer Mobilfunkwildkameras kennen. Zudem bleibt ja Batterie-technisch alles beim Alten. Es hat schon einen guten Grund, warum Dörr bei seiner Mobilfunk-Wildkamera nur das große Gehäuse der SnapShot Extra verwendet. Hier passen immerhin 12 Batterien rein. Nachtaufnahmen und Mobilfunkversand – das kostet nun mal Strom..

    Fazit: wir sind kein großer Freund dieser Mobilfunk-Wildkamera.

    LG – der Wald-Prinz

  11. wir sind an Bis zu 1000 ha Wald für Jagdzwecke interessiert.
    Können sie da Angebote machen. Egal in welchem Bundesland

  12. Hallo,

    der Wald-Prinz ist primär eine Infoseite zum Thema „Wald kaufen & verkaufen“. Wir sind kein Wald-Makler. Aber ein mal davon abgesehen – 1.000 ha Wald „am Stück“, die zum Verkauf stehen sind so selten wie ein „weißer Rabe“. Denn die Besitzer solcher Flächen sind entweder Gemeinden oder Adelige. Die verkaufen so gut wie nie. Und die Zeiten in denen die BVVG größere Flächen im Angebot hatte, sind leider vorbei. Aktuell stehen gerade einmal 7 Mini-Flächen im Angebot (Stand 10/15).

    Sorry – der Wald-Prinz

  13. Ich habe im Moment auch Probleme mit der Genehmigung meines Waldkaufs nach den GrstVG.
    Hier wäre nicht nur für mich, sondern für alle betroffenen Leser interessant, ob das Vorkaufsrecht gem. Reichssiedlungsgesetz überhaupt auf forstlich genutzte Flächen anzuwenden, bzw. zu übertragen ist.
    Im Reichssiedlungsgesetz werden nur landwirtschaftliche Flächen behandelt.

    Im § 12 wird das Vorkaufsrecht der Siedlungsbehörde (z.B. der Gemeinde) geregelt: Liegen die Voraussetzungen vor, unter denen nach dem Reichssiedlungsgesetz (!) das Vorkaufsrecht ausgeübt werden kann, so hat die Genehmigungsbehörde, bevor sie über den Antrag auf Genehmigung entscheidet, den Vertrag der Siedlungsbehörde zur Herbeiführung einer Erklärung über die Ausübung des Vorkaufsrechts durch die vorkaufsberechtigte Stelle vorzulegen.

  14. Hallo,

    ist es erlaubt für ein Lagerfeuer Totholz im Wald zu sammeln sofern dieser frei zugänglich ist und keinem dritten gehört? Greift da der § 14 Aneignung von Waldfrüchten, Blumen und Kräutern im SächsWaldgesetz?
    Das Lagerfeuer findet natürlich nicht in Waldnähe sondern unter aufsicht auf privatem Grundstück statt.

    Vielen Dank im Vorraus

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