Lagerung des Holzes: der ideale Holzlagerplatz

Holzlagerplatz
Bild: Dr. Badeck

Aufbereiten des Holzes zum Verkauf

Eine saubere Aufarbeitung erleichtert den Verkauf. Zu achten ist vor allem auf:

  • walzengleiches Beschneiden der Wurzelanläufe,
  • glattes Abschneiden des Waldbartes,
  • sauberes, stammgleiches Entasten und ggfls. Entrinden,
  • Aufhauen von Beulen und Faulstellen,
  • korrektes und leserliches Anschreiben.

Lagerung von Rohholz

Zur Vermeidung von Schäden durch Bodenfeuchtigkeit ist Rohholz möglichst zeitnah nach der Aufarbeitung aus dem Wald zu rücken und auf einen geeigneten Lagerplatz zu bringen.

  • Der Holzlagerplatz sollte trocken sein und an einer Straße liegen, die ganzjährig von einem LkW angefahren werden kann.
  • Der Ladekran des Lkw muss genügend Bewegungsfreiheit haben, daher ist da Holz nicht unter tief hängenden Ästen oder Freileitungen zu lagern.
  • Die Stämme sind nicht weiter als 6 m vom Fahrbandrand zu lagern, sonst können sie nicht mehr von dem Ladekran erreicht werden.
  • Größere Mengen zusammen lagern; die Holzmenge sollte jeweils 30 Festmeter betragen, das entspricht einer Lkw-Ladung.
  • Sortenreine Lagerung; unterschiedliche Holzsorten wie z.B. Stammholz, Industrieholz lang, Schichtholz sind getrennt zu lagern. Beim Schichtholz ist darauf zu achten, dass jeder Käufer sein Holz abfahren kann, ohne andere Holzstöße zum Einsturz zu bringen.
  • Bei Stamm- und Papierholz sind Unterlagen zu verwenden; Stämme innerhalb eines Stapels sind in eine Richtung zu legen.


Lagerung von Scheitholz

Scheitholz-Stapel
Sauber und trocken sollte ein idealer Holzlagerplat sein, damit Kaminholz und dessen Brennwert weder durch Feuchte noch durch Schmutz beeinträchtigt werden. Die Verbrennung von feuchtem Holz ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern kann durch niedrige Verbrennungstemperaturen auch zu hohen Schadstoff-Emissionen sowie Teerablagerungen im Schornstein führen. Seinen höchsten Heizwert hat Holz nach mehrjähriger Trocknung an einem geschützten Ort.

Nur naturbelassenes, lufttrockenes Holz mit einem Wassergehalt von deutlich unter 20 Prozent ist zum Heizen geeignet. Bei richtiger Lagerung trocknen sowohl Buche als auch Fichte/Kiefer bereits nach einem Jahr auf Wassergehalte unter 20 Prozent.

Tipps zur richtigen Lagerung von Scheitholz:

  • Brennholz im Winter schlagen,
  • möglichst rasch nach dem Einschlag spalten,
  • Lagerorte möglichst an sonnigen und windigen Orten einrichten,
  • Brennholz ohne Erdkontakt stapeln und vor Regen schützen,
  • frisch geschlagenes Holz nicht in Kellerräumen lagern oder in Plastikplanen einschlagen,
  • Größe der Scheite möglichst gleich an die Feuerungsöffnung der Anlage anpassen,
  • bei Lagerung entlang von Hauswänden ca 10 cm Abstand zur Wand belassen,
  • falls möglich, den Tagesvorrat an Brennholz in einem geheizten Raum vorwärmen.

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1 Kommentar

  1. Hervorragende Internetseite, einfache und vor allem eindeutige und umfangreiche Beschreibungen und Erklärungen.
    So ist es auch für Laien schnell möglich sich über Maßeinheiten bei (Brenn)holz, Holzlagerung usw. zu informieren. Nach meiner Erfahrung gibt es immer wieder Mißverständnisse und Kommunikationsfehler, gerade beim Thema Brennholz.
    Ein Hinweis zur Formel für die Volumenberechnung bei Baumstämmen (siehe „Brusthöhenberechnung“ „Liegendes Holz-Mittendurchmesser“):
    (pi / 4 * D²) * L ist mathematisch das selbe wie (r² * pi) * L (r ist Radius, statt D Durchmesser)
    Ich finde das leichter und schneller zu rechnen im Taschenrechner.

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